Aktuelles


dpa - Artikel in "DIE WELT" vom 10. September

Rettung für das uckermärkische Schloss Hohenlandin

Die Landiner und Studenten aus Berlin wollen das Herrenhaus im Tudor-Stil
wieder zu neuem Leben erwecken

Landin. Den Zweiten Weltkrieg hat es unversehrt überstanden. Den Sozialismus nicht. Im Schloss Hohenlandin in der uckermärkischen Ortschaft Landin (Brandenburg) fanden nach 1945 die Umsiedler aus Schlesien Unterschlupf. In einer anderen Etage drängelten sich die Schulkinder des Dorfes auf engem Raum. Alles war gut erhalten. Doch nach und nach nagte der Zahn der Zeit an dem schönen Gebäude-Ensemble. Das Schloss wurde immer weniger benutzt, verkam zu einer Ruine, durch die der Wind pfeift. Jetzt wollen es die Landiner gemeinsam mit Studenten aus Berlin wieder zu neuem Leben erwecken. mehr


Artikel von Sabine Endmann im Uckermark - Anzeiger vom 29. August

Das vergessene Prachtschloss

Hat das einstige "Warburg House" in Landin eine Chance? / Bürger engagieren sich
für den Erhalt des historischen Erbes

Landin. Das Schloss Hohenlandin zerfällt zusehends und hat sich dennoch seinen ganz besonderen Charme bewahren können. 1860/61 unter der Leitung von Ferdinand Neubart zu Wriezen errichtet, lässt sich der einstige Glanz heute nur noch erahnen. Aber die Gemeinde mit ihrem Bürgermeister Franz Prätzel will die Hoffnung nicht aufgeben. Mit ABM und ehrenamtlichem Tun halten sie das Umfeld der Schlossruine in Schuss. Geradewegs so, als könnte morgen ein neuer Schlossherr an die Pforte klopfen. mehr


Artikel von Oliver Schwers im Uckermark - Anzeiger vom 16./17. März

Liebes-Romanze mit Ruinen

Berliner Studenten gründeten einen Förderverein, um das Hohenlandiner
Schloss- und Gutsensemble zu retten

Landin. Die Hausbesichtigung ist abenteuerlich. Der Weg ins Obergeschoss führt über ein leicht schwankende Holzstufen ohne Geländer. Da, wo eigentlich ein Dach sein sollte, machen riesige Löcher, umrahmt von übrig gebliebenen Dachziegeln, die Sicht zum Himmel frei. Ungehindert kann der Blick durch mehrere Etagen schweifen, durch eingestürzte Decken, durch verschwundene Wände. Der Hausherr klettert mit sicherem Fuß über die statisch noch unbedenklichen Teile des halb verfallenen Hauses, hangelt an Balken entlang, balanciert geübt auf den Mauerkronen. "Keine Sorge, das hält noch eine Weile", kommentiert Peter Strzelczyk jeden argwöhnischen Blick. Mit Begeisterung führt er durch sein zerschlissenes Reich - durch die alte Gutsbrennerei von Hohenlandin. mehr


Berlinale 2002
32. Internationales Forum
Berlin, den 11. Februar 2002


"UCKERMARK"
Regie: Volker KOEPP

Berlin ist ja immer für eine Überraschung gut. Immer wenn man am wenigsten damit rechnet, passiert was.
Das tägliche aktive oder passive Zur-Kenntnis-Nehmen der Medien lässt einen aufhorchen aber auch viele Dinge überhören. Also ist man auch auf andere Ohren angewiesen, wie z.B. auf Freund Volker, der bei einem Telefonat nebenbei erwähnte, dass im 32. Internationalen Forum der diesjährigen Filmfestspiele ein Film mit dem Titel "Uckermark" aufgeführt wird. mehr